Wofür die Leistung gedacht ist
- Terrassen und Wege aus eindeutig bestimmtem Naturstein
- Raue, geschliffene oder strukturierte Oberflächen nach Prüfung
- Organische Beläge und nutzungsbedingte Verschmutzungen
- Einzelne Flecken, deren Ursache eingegrenzt werden kann
Der Handelsname reicht nicht immer
Beläge werden im Alltag oft mit Sammelnamen bezeichnet. Für die Reinigung ist jedoch wichtig, ob das Material kalkhaltig, silikatisch, offenporig oder beschichtet ist. Ein falsches Mittel kann eine dauerhafte Mattierung oder Farbveränderung verursachen.
Darum prüfen wir nicht nur die sichtbare Farbe, sondern auch Oberfläche, Aufnahmeverhalten und vorhandene Dokumentation. Bleibt die Zuordnung unsicher, wird das Verfahren bewusst begrenzt.
Flecken brauchen eine Ursache
Rost, Öl, Pflanzengerbstoffe, Ausblühungen und organischer Bewuchs sehen teilweise ähnlich aus, verlangen aber unterschiedliche Ansätze. Ein Universalreiniger löst dieses Problem nicht. Probe, Einwirkzeit und vollständige Entfernung der Rückstände sind wichtiger als ein schneller Farbeffekt.
Trocknung gehört zur Bewertung
Nasser Naturstein wirkt dunkler und gleichmäßiger. Das endgültige Bild zeigt sich erst nach ausreichender Trocknung. Angebote und Abnahme berücksichtigen deshalb, dass Farbton und verbliebene Schatten nicht direkt während der nassen Arbeit beurteilt werden können.



