Material und Verfahren klären · 4 Minuten
Dünne Terrassenplatte: Reicht die Fugentiefe?
Eine Tiefenausnahme gilt nur mit ihren Voraussetzungen. Plattendicke, Bettung, Haftbrücke und Nutzung gemeinsam aufnehmen.
Direkte Einordnung
Was ist bei „Dünne Terrassenplatte: Reicht die Fugentiefe?“ die wichtigste Entscheidung?
Eine dünne Platte begründet keine allgemeine Freigabe für eine flache Mörtelfuge. Bei vdw 840 plus nennt GftK grundsätzlich 30 mm Tiefe. Die Ausnahme mit 20 mm ist an Platten im Drainmörtel mit Haftbrücke und reine Fußgängerbelastung gebunden. Diese Bedingungen werden vollständig geprüft.
Ihre Fläche einordnen
Was für eine erste Einschätzung hilft.
Übersichts- und Detailfotos, Materialangaben und grobe Maße zeigen, welche Fragen bei Ihrer Fläche zuerst zu klären sind.
Preis, geeignetes Verfahren, Termin und erwartbares Ergebnis bestätigen wir erst nach Prüfung der konkreten Fläche und persönlicher Rückmeldung.
Kurzantwort
Eine dünne Platte begründet keine allgemeine Freigabe für eine flache Mörtelfuge. Bei vdw 840 plus nennt GftK grundsätzlich 30 mm Tiefe. Die Ausnahme mit 20 mm ist an Platten im Drainmörtel mit Haftbrücke und reine Fußgängerbelastung gebunden. Diese Bedingungen werden vollständig geprüft.
Das Wichtigste in fünf Punkten
- Plattendicke und verfügbare Fugentiefe unterscheiden
- Die Ausnahme ist an den Aufbau gebunden
- Andere Füllstoffe besitzen andere Grenzen
- Nutzung und Aufbau in der Anfrage zusammenführen
- Bei fehlenden Voraussetzungen zuerst die Ausführbarkeit klären
Plattendicke und verfügbare Fugentiefe unterscheiden
Die Dicke einer Ersatzplatte beschreibt noch nicht den freien Fugenraum im eingebauten Belag. Vorhandene Füllung und Einbaumaterial können ihn begrenzen. Nehmen Sie deshalb Plattenprodukt, bekannte Dicke und Aufbauunterlagen auf. Eine Bestimmung durch tiefes Auskratzen an unbekannten Schichten ist keine Vorbereitung für Laien.
Die Ausnahme ist an den Aufbau gebunden
GftK nennt für vdw 840 plus 30 mm als reguläre Fugentiefe und unter bestimmten Bedingungen 20 mm bei Platten. Zu dieser Ausnahme gehören Drainmörtel, Haftbrücke und ausschließlich Fußgängerbelastung. Nur den kleineren Zahlenwert aus einer Tabelle zu übernehmen, lässt den entscheidenden Teil der Vorgabe weg.
Die Unterlage nennt außerdem einen Breitenbereich von 3 bis 20 mm; ab 15 mm Breite ist mindestens die doppelte Breite als Tiefe vorgesehen. Diese produktbezogenen Angaben sind keine allgemeine Norm für alle Keramikplatten, Mörtel oder Pflasterkonstruktionen.
Andere Füllstoffe besitzen andere Grenzen
Für vdw VarioSand nennt GftK andere Voraussetzungen, darunter mindestens 40 mm Tiefe und bei Verkehrsbelastung die gesamte Steinhöhe. Platten über 30 cm Kantenlänge sind in dessen Unterlage ausgeschlossen. Eine Sandangabe und eine Mörtelausnahme lassen sich deshalb nicht austauschen.
Nutzung und Aufbau in der Anfrage zusammenführen
Beschreiben Sie, ob nur Personen die Fläche nutzen oder auch Fahrzeuge und andere Lasten zu berücksichtigen sind. Legen Sie Angaben zu Bettung und Haftbrücke bei, soweit vorhanden. Unbekannter Aufbau wird als ungeklärt vermerkt und nicht aus einer vermeintlich festen Plattenlage abgeleitet.
Bei fehlenden Voraussetzungen zuerst die Ausführbarkeit klären
Wenn die vorgesehene Tiefe oder eine Bedingung nicht nachweisbar ist, wird die Fugenarbeit vor einem Angebot eingeordnet. Ein anderes Produkt ist erst nach Prüfung seiner eigenen Bedingungen eine mögliche Lösung. Appiarius Steinreinigung sagt anhand der Plattendicke allein keine Neuverfugung zu.
Häufige Fragen
Die praktische Einordnung
Gelten 20 mm Fugentiefe für jede dünne Platte?
Nein. Die genannte Ausnahme zu vdw 840 plus ist an Drainmörtel, Haftbrücke und reine Fußgängerbelastung gebunden.
Kann eine VarioSand-Angabe auf festen Mörtel übertragen werden?
Nein. Produkt, Geometrie, Bauweise und Nutzung werden jeweils nach der zugehörigen Unterlage geprüft.
Quellen
Offizielle Grundlage
Quellen begrenzen allgemeine Aussagen. Für örtliche Genehmigungen, Satzungen oder einen konkreten Rechtsfall bleibt die zuständige Stelle maßgeblich.
