Ein Universalreiniger löst das Problem nicht. Entscheidend sind Ursache, Material und Einwirkzeit, und manchmal ist ein leichter Restschatten die steinschonendere Lösung.
Öl und Fett
Erkennen: Dunkel bis fast schwarz, weicher Rand, oft glänzend. Typisch unter dem Auto, vor dem Grill oder neben der Liege.
Vorgehen: Nicht einfach mit Wasser spülen, das verteilt das Öl. Ein passendes Mittel löst und bindet es, danach wird gespült. Bei alten Flecken kann ein Schatten bleiben.
Öl, Rost und Farbe realistisch entfernenRost
Erkennen: Orangebraun, als Ring unter Kübeln, als Abdruck von Stuhlbeinen oder als viele kleine Punkte nach dem Düngen.
Vorgehen: Zuerst die Quelle beseitigen, sonst kommt der Fleck wieder. Viele Rostlöser reagieren sauer und passen nicht zu Kalkstein oder zementären Fugen.
Rostpunkte nach dem RasendüngerGerbstoff
Erkennen: Gelblich- bis dunkelbraune Abdrücke von Blättern, Blüten oder Früchten, meist unter Bäumen und ohne Metall in der Nähe.
Vorgehen: Herkunft klären und an einer Probefläche testen. Eine Aufhellung ist oft möglich, vollständiges Verschwinden bleibt offen.
Laub-, Blüten- und FruchtfleckenKaugummi
Erkennen: Flache, runde, graue oder schwarze Plättchen, fest getreten und leicht erhaben.
Vorgehen: Punktuell behandeln. Ein paar Kaugummireste sind kein Grund, die ganze Fläche anders zu reinigen.
Kaugummi auf PflasterKalkränder
Erkennen: Weiße Ränder dort, wo Töpfe stehen oder Gießwasser hinkommt. Die Farbe allein beweist allerdings noch keinen Kalk.
Vorgehen: Säure nur auf säurebeständigem Stein wie vielen Graniten, wenn auch Fugen und angrenzende Bauteile es vertragen, und erst nach einer Teststelle. Auf Kalkstein wie Travertin und auf Betonstein nie.
Weiße Ränder auf der TerrasseGrünbelag
Erkennen: Grüner, schmieriger Film an schattigen und feuchten Stellen, bei Nässe rutschig.
Vorgehen: Den löst der Flächenreiniger mit Wasser, ein Fleckenmittel braucht es dafür nicht.
Algen, Moos und Flechten unterscheiden